KDE4.DE

KDE4 Info Blog. Zusätzlich werden viele weitere Linux Themen behandelt

Was bringt der Kernel 3.0

Was bringt der Kernel 3.0 ?
Nachdem was ich verfolgen konnte lediglich die regulären Updates an Fehlerbehebungen und einigen Features. Zudem habe ich vor einiger Zeit gelesen, das Linus die Subnummern der 2.6er Reihe zu groß werden. Das kann ich verstehen :-) .

Aber mal im Ernst, hat einer schon den 3.0er Kernel im Einsatz? Ist er performant? Freue mich auf Feedback

Arbeiten mit Linux Teil 3 Evolution

Als PIM Lösung habe ich derzeit Evolution im Einsatz, da ich auf den Exchange Server Adapter angewiesen bin. Mit dem Adapter kann ich bequem auf Gruppenkalender, Notizen und Mails als auch Kontakte aller Art zugreifen. Einige Dinge werden erst sichbar, wenn man Sie via Outlook seinen Favoriten hinzugefügt hat. Ich habe bisher noch keine funktionierende Lösung für Kontact gefunden. Aber sobald es via Kontact / Akonadi bereigestellt wird schwenke ich natürlich um :-)

Welche Clients nutzt ihr ?

Die Finanzen im Griff

Auf der Suche nach einem Tool für den Privaten Geldbeutel zu verwalten, welches unter Linux und Mac OS läuft bin ich auf Grisbi gestoßen. Ich hatte unter Linux schon die zwei bekannten Programme Kmymoney und GNU Cash ausprobiert. Bei Kmymoney bin ich dann fast ein ganzes Jahr lang geblieben. Nun habe ich aber auch Mac OS im Einsatz und hatte mir bisher mit einem entfernten X – Server geholfen. Der fehlt mir aber wenn ich mal nicht zu Hause bin ;-(. Also hab ich mich auf die Suche nach einem Crossplattformtool gemacht und habe  Grisbi gefunden.

Für Intel Macs hat ein Entwickler sogar ein GTK2 Binary gemacht, das hier super läuft.

Eigentlich wollte ich ja warten bis die Entwickler von Kmymoney die Anwendung auf Qt4 portiert haben, dann wäre es ja kein Problem gewesen das ganze auch unter Mac OS laufen zu lassen. Auf der Mailingliste bei sourceforge habe ich dann gelesen, dass der Qt4 Port irgendwann 2009 kommen soll. Solange kann und wollte ich nicht warten.

Also mein Tip für die Finanzen :

Welche Tools verwendet ihr ?

Neues Howto online

Mit der Unterstützung von Matthias Kretschmanns Howto ist es mir gelungen, mein Ubuntu 8.10 als Apple Fileserver und TimeMachine Backup Volume im Netzwerk zu verwenden.

Mit seinem Einverständnis habe ich das Howto ins deutsche Übersetzt.

Einen Link zum Original findet ihr am Ende des Howtos.

Viel Spaß damit ;-)

Visualisierung der Linux Bootsequenz

Perry Hung vom MIT hat die Bootsequenz von Linux visualisiert.
das Bild kann man sich hier anschauen:

Die Kommentare sind auch nicht zu verachten. Schaut euch mal den ersten an, der zeigt eine Vista Bootsequenz ;-)

Ich finde eine solche Darstellung ziemlich interessant, mal was anderes als entering runlevel 3 , bring up network interfaces …..

Was denkt ihr dazu ?

Netbook und 4 Distributionen getestet

So nun hatte ich auch mal ein wenig Zeit mich mit verschiedenen Distributionen und deren Netbooktauglichkeit zu beschäftigen.

Installiert und jeweils 2 bis 3 Tage im Test hatte ich folgende Distributionen

  1. OpenSuSE 11
  2. Ubuntu 8.10 (alternate)
  3. Mandriva 2009 One
  4. FluxFlux

Es gab im Vorfeld schon auf diversen Seiten Berichte über die verschiedenen Distributionen und deren Netbooktauglichkeit. Als Testgerät habe ich ein Medion akoya E1210 Revision 2. Installationskriterium war für mich bei jeder Distri, dass ich kein externes optisches Laufwerk habe. Also muss eine Installation über USB Platte oder Stick verlaufen.

1. OpenSuSE

Die gulte alte Susi konnte sehr gut installiert werden, so wie sonst auch. Es fehlten jedoch native Unterstützung für den USB Webcam und die Ralink Wirelesskarte. Auch der Bluetoothdongle machte seine Zicken. Das System hat laut powertop, einem kleinen Tool von Intel, 12,8 Watt bei laufendem WLAN und und Firefox verbraten.

2. Ubuntu 8.10 (alternate)

Die Installation ging vom USB Stick recht flott, KDE4 wurde dann ganz frisch aus dem Netz nach gezogen. Gut bei Ubuntu war, dass der Kernel schon den Patch für den Broadcom Bluetoothdongle mitbringt. Das erspart ein wenig Fummelei. Die USB Webcam ging auch gleich, dank aktuellem UVC Treiber. Wlan verlangte auch hier etwas Handarbeit. Powetop unter KDE4 und Surfen verbrauchte hier 11,7 Watt.

3. Mandriva 2009 one

Bei Mandriva war direkt alles an Board, fast aktuelle KDE4 Version ( 4.1.2 ) und alle nötigen Treiber für WLAN und USB Webcam. Lediglich dem Bluetoothtreiber habe ich in den Systemeinstellungen ein explizietes Reset verpasst, damit er nach dem Start funktioniert. Falls allerdings nicht so gut war, war das Herstellen des Installationsmediums. Den Stick musste ich mit einem Tool von HP unter Windows formatieren und mit dem Labelnamen “MandrivaOne” versehen. Das normale Tool von XP hat es nicht hinbekommen das Label in der Partitionstabelle zu ändern. Das war nötig, da die One (CD) beim booten nach einem Wechseldatenträger mit diesem Namen sucht und das komprimierte LiveImage davon startet. Powetop hat hier 11,9 Watt verbrauch angezeigt.

4. FluxFlux

FluxFlux ist ein Remaster der PCLinuxOS Version. Auch hier waren alle Treiber mit an Board. Lediglich der Bluetoothdongle machte seine Zicken. KDE4 konnte ich auch installieren, jedoch nur eine 4.0 und da fehlten mir dann schon so einige kleine Funktionen. An das Übersetzen aus den Quellen hab ich mich nicht ran getraut, da ich denke, dass der kleine akoya dafür zu schwach auf der Brust ist. FluxFlux hatte aber von allen vier die schnellste Bootzeit, nach 45 Sekunden war das System vollständig gestartet. Powertop hatte hier den besten wert von 10,8 Watt.

Die Installationsmedien habe ich mir mit dem Tool unetbootin gemacht. Damit ist es möglich aus einem ISO Abbild einen startbaren Stick zu Zaubern. Auch für gängige Distributionen kann man damit eine Netzwerkinstallation machen, die Daten werden dann aus dem Internet nachgeladen.

Mein Fazit zum Thema Linux auf dem kleinen Lautet:

Wer es einfach haben will, der nimmt für den MSI Wind / Medion akoya und baugleiche die Mandriva. Dort ist alles mit dabei und recht aktuell. Die Performance ist in Ordnung und man kann vernünftig im Netz Surfen. Auch Videotelefonate mit Skype haben gut und flüssig funktioniert.

Bei der OpenSuSE und Ubuntu musste zu viel Hand angelegt werden. Neben den Treibern war es auch notwendig Schriftarten und deren Größe einzustellen, denn manchmal waren die 1024×600 einfach zu klein ;-)

Also dann viel Spaß

XBMC Erster Versuch

So die LiveCD war heruntergeladen, der erste Versuch das ISO Image mit VirtualBox laufen zu lassen hat nicht funktioniert. Prinzipiell hat es schon funktioniert aber ich habe keine XBMC Oberfläche erhalten, sondern einen Desktop. Dann habe ich das Image auf CD gebrannt und im Wohnzimmer an einem alten IDEQ N200, der an einem 42 Zöller per DVI -> HDMI hängt ausprobiert. Genial ! bei der LiveCD wird man beim Bootmanager gefragt was man machen möchte, zur Auswahl stehen hier

  • booten mit NVIDIA Grafik
  • booten mit ATI Grafik
  • booten mit Intel Grafik
  • Installation auf einen USB Stick

XBMC hat sogar die Oberfläche auf 1920×1080 eingestellt. Das musste ich vorher immer per Modeline in der xorg.conf selber machen.

Einige Leser haben geschrieben, dass sie XBMC schon seid Jahren im Einsatz haben, ich kann garnicht glauben, dass ich diesen Media Center vorher noch nicht entdeckt habe. Neben MythTV und Tivo und Co eine echte Alternative. Jedoch ist die aktuelle Beta auch wirklich eine Beta, nach ca 20 Minuten blieb die LiveCD hängen.

Ich suche derzeit einen Weg die LiveCD direkt auf die Festplatte zu installieren. Sobald ich das gemacht habe schreibe ich wieder über den XBMC.

Neuer Linux Mediacenter

Heute habe ich einen Linux Mediacenter gefunden, dessen Oberfläche mich fast aus den Schuhen geholt hat. Der Name des Mediacenters ist XMBC. Derzeit liegt eine Crossplattormversion, also für Linux,MacOs und Windows zum Download bereit. Der Download läuft gerade :-) , mal sehen was ich mit der LiveCD alles anstellen kann.

Natürlich kommt hier wie immer der Link zur Quelle

Ein Testbericht und Screenshots folgen sobald ich XMBC ausprobiert habe.

 

—- UPDATE —

XBMC läuft nun seit einiger Zeit im Wohnzimmer und ich muss sagen, es ist super. Gerade die vielen Plugins machen Freude. Ich nutze vor allem die Plugins für die öffentlichen Mediatheken aus dem deutschen TV Bereich. Zwar ist das Upscaling der geringen Auflösung ein kleines Manko, aber man kann damit Leben. Auf http://www.manager-gadgets.de kann man auch Multimediafäige Geräte finden, die sich für den Einsatz von XBMC eignen. Einfach diesem Link folgen Multimedia Gadgets. Auf welcher Hardware habt ihr XBMC laufen?

Datenrettung mit Knoppix

Auf heise.de gibt es ein Themenspecial das eine Datenrettung mit einer Knoppix LiveCD beschreibt. Es werden diverse Tools für Festplatten und deren Dateisysteme genannt und deren Handhabung genau beschrieben. Zu einigen Tools gibt es auch Screenshots
Also wer sich sein System mal zerschießt, hat hier eine schöne Anleitung, die 11 Seiten umfasst, um sein System oder seine Daten zu retten.

Viel Spass beim Lesen und Retten ;-)

Quelle:

Chrome mit Wine unter Linux nutzen

Wer es nicht abwarten kann bis Google den Browser auch für Linux veröffentlicht, hat nun die Möglichkeit den Browser jetzt schon unter Linux mit Codeweavers Chromium für Linux zu machen. Notwendig hierfür ist Wine. Mit Wine ist es möglich Windows Programme unter Linux zu nutzen. Die aktuelle Version 1.1.4 bringt auch einige Optimierungen für Chrome mit.

Quelle