KDE4.DE

KDE4 Info Blog. Zusätzlich werden viele weitere Linux Themen behandelt

KDE 4.2 Release Candidate und 4.1.4 sind da

Das KDE Team hat seinen monatlichen Release der 4.1er Serie veröffentlicht. Zeitgleich wurde der Release Candidate von KDE 4.2 ausgerollt.

Version 4.1.4 behebt diverse Fehler ind den Basisbibliotheken, KMail und Ocular.
Der Release Candidate enthällt neue Funktionen. Das Folderview Applet lässt sich nun zum Beispiel als Hintergrund für den Desktop verwenden. Es soll insgesamt stabieler und schneller laufen. Auch neu ist die Unterstützung der Google Gadgets als Plasmoids auf dem Desktop.

Beide Versionen stehen auf der KDE Homepage zum Download bereit.

Viel Spass damit.

Ein paar Screenshots online gestellt

Habe soeben mal ein paar aktuelle Screenshots online gestellt. Die letzten die hier auf der Seite waren vom RC1 und RC2 von KDE 4.0.

Die aktuellen Screenshots wurden von KDE 4.1.3 unter OpenSuSE 11 gemacht.

Netbook und 4 Distributionen getestet

So nun hatte ich auch mal ein wenig Zeit mich mit verschiedenen Distributionen und deren Netbooktauglichkeit zu beschäftigen.

Installiert und jeweils 2 bis 3 Tage im Test hatte ich folgende Distributionen

  1. OpenSuSE 11
  2. Ubuntu 8.10 (alternate)
  3. Mandriva 2009 One
  4. FluxFlux

Es gab im Vorfeld schon auf diversen Seiten Berichte über die verschiedenen Distributionen und deren Netbooktauglichkeit. Als Testgerät habe ich ein Medion akoya E1210 Revision 2. Installationskriterium war für mich bei jeder Distri, dass ich kein externes optisches Laufwerk habe. Also muss eine Installation über USB Platte oder Stick verlaufen.

1. OpenSuSE

Die gulte alte Susi konnte sehr gut installiert werden, so wie sonst auch. Es fehlten jedoch native Unterstützung für den USB Webcam und die Ralink Wirelesskarte. Auch der Bluetoothdongle machte seine Zicken. Das System hat laut powertop, einem kleinen Tool von Intel, 12,8 Watt bei laufendem WLAN und und Firefox verbraten.

2. Ubuntu 8.10 (alternate)

Die Installation ging vom USB Stick recht flott, KDE4 wurde dann ganz frisch aus dem Netz nach gezogen. Gut bei Ubuntu war, dass der Kernel schon den Patch für den Broadcom Bluetoothdongle mitbringt. Das erspart ein wenig Fummelei. Die USB Webcam ging auch gleich, dank aktuellem UVC Treiber. Wlan verlangte auch hier etwas Handarbeit. Powetop unter KDE4 und Surfen verbrauchte hier 11,7 Watt.

3. Mandriva 2009 one

Bei Mandriva war direkt alles an Board, fast aktuelle KDE4 Version ( 4.1.2 ) und alle nötigen Treiber für WLAN und USB Webcam. Lediglich dem Bluetoothtreiber habe ich in den Systemeinstellungen ein explizietes Reset verpasst, damit er nach dem Start funktioniert. Falls allerdings nicht so gut war, war das Herstellen des Installationsmediums. Den Stick musste ich mit einem Tool von HP unter Windows formatieren und mit dem Labelnamen “MandrivaOne” versehen. Das normale Tool von XP hat es nicht hinbekommen das Label in der Partitionstabelle zu ändern. Das war nötig, da die One (CD) beim booten nach einem Wechseldatenträger mit diesem Namen sucht und das komprimierte LiveImage davon startet. Powetop hat hier 11,9 Watt verbrauch angezeigt.

4. FluxFlux

FluxFlux ist ein Remaster der PCLinuxOS Version. Auch hier waren alle Treiber mit an Board. Lediglich der Bluetoothdongle machte seine Zicken. KDE4 konnte ich auch installieren, jedoch nur eine 4.0 und da fehlten mir dann schon so einige kleine Funktionen. An das Übersetzen aus den Quellen hab ich mich nicht ran getraut, da ich denke, dass der kleine akoya dafür zu schwach auf der Brust ist. FluxFlux hatte aber von allen vier die schnellste Bootzeit, nach 45 Sekunden war das System vollständig gestartet. Powertop hatte hier den besten wert von 10,8 Watt.

Die Installationsmedien habe ich mir mit dem Tool unetbootin gemacht. Damit ist es möglich aus einem ISO Abbild einen startbaren Stick zu Zaubern. Auch für gängige Distributionen kann man damit eine Netzwerkinstallation machen, die Daten werden dann aus dem Internet nachgeladen.

Mein Fazit zum Thema Linux auf dem kleinen Lautet:

Wer es einfach haben will, der nimmt für den MSI Wind / Medion akoya und baugleiche die Mandriva. Dort ist alles mit dabei und recht aktuell. Die Performance ist in Ordnung und man kann vernünftig im Netz Surfen. Auch Videotelefonate mit Skype haben gut und flüssig funktioniert.

Bei der OpenSuSE und Ubuntu musste zu viel Hand angelegt werden. Neben den Treibern war es auch notwendig Schriftarten und deren Größe einzustellen, denn manchmal waren die 1024×600 einfach zu klein ;-)

Also dann viel Spaß

Bluescreen unter KDE4

Leider hatte ich bisher noch keine gelegenheit Videos unter KDE4 zu sehen. Heute war es dann soweit und ich habe versucht über xine ein Video zu sehen. Alles was ich sehen konnte war ein sattes blau. Ton habe ich gehört. Im Netz habe ich dann diverse Hinweise gefunden, dass es wohl Probleme damit gibt, wenn der Video Treiber für xine auf “auto” steht. Um die Einstellung zu ändern habe ich unter Einstellungen -> Erfahrungslevel die Einstellung “Master of the Universe” gewählt. Erst danach konnte ich unter dem Reiter Video die Einstellung ändern. Dort habe ich opengl genommen, da ich derzeit die Desktopeffekte aktiviert habe. Es funktioniert aber auch mit xshm. Wer Kaffeine verwendet sollte sogar xshm nehmen, falls das blaue Bild erscheint, ansonsten kommt es zu einer Fehlermeldung in Kaffeine beim Versuch die Eisntellungen für xine zu ändern und es wird automatisch zu auto gewechselt, quasi ein Kreislauf.

Skype im nativen QT (KDE4) Layout starten

Ich habe auf dem Blog von Andreas Demmer ein kleines Howto gefunden, wie man Skype im nativen QT Layout, das bedeutet im Fensterlayout von KDE4 starten kann.

Dazu gibt man als Startbefehl einfach folgendes ein:

skype —disable-cleanlooks

Jetzt sollte Skype in  anderem Gewand starten. Wie man das ganze automatisiert bei einem Neustart hinbekommt, erfart ihr auf dem Blog von Andreas Demmer

Ich persönlich findes es schöner. Es funktioniert sogar mit anderen Styles außer dem Oxygen Theme. Ob alles funktioniert hat kann man sehen, wenn man anstelle des grauen Scrollbars, im Skype Hauptfenster, einen blauen bekommt.

Viel Spass beim skypen.

KDE 4.1.1 ist da Juhu

Version 4.1.1 von KDE ist raus. Es wurden wieder viele Fehler behoben und die Stabilität einiger Anwendungen verbessert, hier sind KMail und die Plasma Shell zu nennen. Downloads gibt es als Sourcen und Binärpakete für folgende Distributionen sind schon vorhanden:

  • Debian, sie werden im “experimental” Zweig bereit gestellt..
  • openSUSE 11.0 (one-click install) und 10.3 (one-click install) gibt es die 1 Klick Installation aus dem Buildsevice. Auch die auf openSUSE basierende KDE Four Live CD ist schon fertig.
  • Fedora 9 steht ein eigenes Update bereit.

Quellen

Na dann viel Spass beim Update ;-)

Neues Howto für UMTS + Bluetooth + Laptop

Aus aktuellem Anlass, bin gerade im Krankenhaus und kann mir hier den super schnellen Analogzugang nicht leisten ;-) habe ich ein Howto für UMTS via Bluetooth und Laptop geschrieben.

Viel Spass Damit

PS schaut auch mal bei unserem Partner www.das-fernstudium.com vorbei

Amarok veröffentlicht BETA 1 von AMAROK 2

Amarok2 Codename Nerrivik - Webradio

Amarok2 Codename Nerrivik - Webradio

Gestern wurde die erste Betaversion von AMAROK 2 veröffentlicht. Sie trägt den Codenamen “Nerrivik”. Das Amarok Team vermeldet zahlreiche Bugfixes und ein paar Fetaures für diesen Release. Ich habe mir gerade die Source runtergeladen und unter openSUSE 11 selbst kompiliert, die Anleitung hier funktioniert noch. Bisher läuft Amarok schon 2 Stunden im Dauerbetrieb ohne Störung.Fertige Pakete gibts natürlich auch. Für Windows werden diese durch den “KDE on Windows” installer bereit gestellt.

Quelle:

amarok.kde.org

Also vielen Dank an das Amarok Team! Genialer Player.

Fertige Pakete für Debian Lenny

Auf der Seite kde4.debian.net gibt es nun fertige Backports von KDE4.1 inklusive einer Installationsanleitung auf Englisch.

Die Backports sind nur für die Architekturen i386 und AMD64 verfügbar.

Hier noch die Schnellanleitung

in die Datei /etc/apt/sources.list den Eintrag
deb http://kde4.debian.net/ lenny main

Danach ruft man apt-get update oder aptitude update auf.

Die minimale KDE4.1 Umgebung kann dann üner den Befehl
aptitude install kde4-minimal
oder alles komplett mit
aptitude install kde4

Quelle:

KDE 4.1 in der Presse

Auf www.kde.org gibt es nun eine Seite auf der alle wichtigen Pressestimen zu KDE 4.1 verlinkt sind. Darunter auch die Meldungen von Golem, Heise und Co. Insgesamt gibt es 13 deutschsprachige Artikel.

Quelle

Viel Spass beim lesen ;-)